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Partition - George Onslow - Quintett G-Dur Opus 76

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George Onslow - Quintett G-Dur Opus 76 (Partition)

George Onslow

Quintett G-Dur Opus 76



  • Instrumentation : Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass
  • Matériel : Partitur und StimmenPartition
  • Divers : [ Quintet in G Major / Quintette en sol majeur ]
  • Biographie : George Onslow
  • Editeur :
    Wollenweber


Informations Complémentaires

  • No Article :
    WOLLE00114
  • Opus : Opus 76
  • Tonalité : Sol Majeur / G Major / G-Dur
  • Nombre de pages : 136 Seiten
  • Description :

    George Onslow wurde am 27. Juli 1784 in Clermont-Ferrand (Puy-de-Dome) geboren. Als Enkel des ersten Lord Onslow führte ihn sein Lebensweg bald nach London, wo er bei Johann Ladislaus Dussek und Johann Baptist Cramer Kompositionsunterricht nahm. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich verbrachte er die meiste Zeit auf seinem Landgut bei Clermont; in den Wintermonaten war er regelmäßig in Paris anzutreffen. Hier vervollständigte er als Schüler von Anton Reicha, der seit 1818 als Kompositionsprofessor am Pariser Conservatoire wirkte, seine Fertigkeiten. Onslow, dem der erstrebte Erfolg als Opernkomponist zwar versagt blieb, gewann in Pariser Gesellschaftskreisen rasch an Ansehen, nachdem er mit seinen Kammermusikwerken auf sich aufmerksam gemacht hatte. 1842 wurde er als Nachfolger Cherubinis in die Academie des Beaux-Arts gewählt. Am 3. Oktober 1852 starb Onslow in seiner Geburtsstadt Clermont.|Zu seinen Lebzeiten wurden außer 4 Symphonien 34 Streichquintette und 36 Streichquartette veröffentlicht. Bei den Kammermusikwerken mit Klavier fällt eine Schaffenspause von mehr als zwanzig Jahren nach dem Sextett op.30 für Bläser und Klavier auf; erst in seinem Alterswerk wandte er sich mit den beiden Klavierquintetten op.70 und 76 noch einmal dieser Gattung zu, wobei er die abweichende Besetzung für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabaß wählte. Statt zwei Violoncelli Violoncello und Kontrabaß zu verwenden, - einst eine bei einem Streichquintett aufführungsbedingte, aber erfolgreiche Notlösung (mit dem Kontrabassisten Dragonetti) - kam sicherlich auch Onslows Neigung entgegen, stellenweise die Baßlage in der Komposition hervorzuheben oder das Violoncello an der Melodieführung in verstärktem Umfang zu beteiligen, während Kontrabaß und Klavier für die fundamentalen Baßaufgaben zur Verfügung standen. In seinem Quintett op.76 verliert die in früheren Werken auffallende Virtuosität der Satzweise an Bedeutung; an ihrer Stelle wird nun größeres Gewicht auf die Entfaltung der gefühlsmäßigen Ausdrucksmöglichkeiten, vor allem auch in ihren Gegensätzlichkeiten gelegt, die dem auf dem|Gebiet der Kammermusik besonders versierten Komponisten zur Verfügung standen: Das Klavierquintett op. 76 erweist sich als Werk, „in das Onslow im Schlußsatz geradezu expressionistische Momente einzubringen vermag ` (Christiana Nobach). In der Tat sind in diesem letzten Satz bereits Vorausahnungen einer musikgeschichtlichen Entwicklung spürbar, die schließlich im französischen Impressionismus um die Jahrhundertwende ihren Höhepunkt erreichte: Das mit LE COUP DE VENT (Der Windstoß) überschriebene Finale verwendet als tonmalerisches Element - dynamisch an- und abschwellend - die auf- und absteigende chromatische Skala, um das Heulen des Windes zu charakterisieren. (Ein wenig weist es vielleicht auch auf die Naturverbundenheit des in der windreichen Auvergne beheimateten Komponisten hin.)|Auch in diesem Satz - wie schon in der Largo-Introduktion zu Beginn des Werkes - wird die alle Kräfte fordernde ff-Gestaltung ebenso wie ein bis zum morendo abnehmendes pp-Klangbild zum formgebenden Element des ganzen Werkes. Allerdings, sollte die häufige Verwendung von ff im Klavierpart beim Musizieren nicht zu einer Übertreibung der Dynamik verführen, immer bedenkend, daß die heutigen Klaviere und Flügel die damaligen Instrumente bereits im Forte an Lautstärke übertreffen. Der Herausgeber hat deshalb - auch im Interesse eines übersichtlichen Notenbildes - manche ff-Vorschrift eleminiert oder auf einfaches f reduziert, die Bezeichnung morendo im Einzelfall durch ein Diminuendo-Zeichen ersetzt. Fehlende oder inkongruente Bezeichnungen innerhalb der Stimmen wurden ergänzt bzw. analog gesetzt und einige wenige Strichbezeichnungen zur Spielerleichterung hinzugefügt, die lediglich als unverbindliche Vorschläge des Herausgebers anzusehen sind.|Erstmals wird das Werk hier nun auch als Partitur veröffentlicht; als Grundlage dafür diente ein Frühdruck der Einzelstimmen von 1849, Leipzig, Fr.Kistner, der in der Deutschen Staatsbibliothek, Preußischer Kulturbesitz in Berlin unter der Sig.Nr.28776 verwahrt wird. Für die Überlassung einer Kopie und die Erlaubnis zur Neuausgabe wird der Bibliothek an dieser Stelle gedankt.||Walter Wollenweber|


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